Erfolgsquote und Bewertungsparameter nach der Sanierung

Ökologische und finanzielle Folgen einer klassischen Energieberatung:

  • Keine Stromeinsparung.
  • Beschränkung nur auf fossile Brennstoffeinsparung.
  • Weiterhin Heizölbezug, im Beispiel von 69 %.
  • Fortgesetzter Ausstoß von klimaschädlichem CO2 – jahrelang.
  • Nur 3,257 Tonnen Einsparungen durch die „energetische Sanierung“.
  • Unverantwortliche 7,3 Tonnen weiteren CO2-Ausstoss für die 2.300 Liter Öl, die jeden Winter weiter verbrannt werden.
  • Wirtschaftlich nicht vertretbare Maßnahmen werden weiter intensiv beworben.
  • Solarthermie wird überwiegend nur für Warmwasser eingebaut. Aufgrund des geringen Gesamtanteils von Warmwasser gibt es kaum einen spürbaren Einspareffekt am Gesamtenergieverbrauch.
  • Falsche Sanierungsreihenfolge verhindert optimale Einsparquoten.
  • Geringe Gesamteinsparungen (19 %) bei hohen Investitionskosten und extrem langen Amortisationszeiten > 24 Jahre).
  • Kaum eine Chance für den Immobilienbesitzer mit geeigneten und finanzierbaren Maßnahmen während der Kreditrückzahlung weitere Einsparungen zu realisieren oder auf erneuerbare Energien umzusteigen. Damit wird Kaufkraft gebunden, welche der Binnennachfrage fehlt.

 

Die im Beispiel eingesparten 1.033 Liter Heizöl benötigt der Heizungsbetreiber bei der nächsten Ölbestellung nicht mehr. Doch 2.300 Liter Öl werden weiterhin Jahr für Jahr verbrannt.

Im Beispiel wurde eine hohe Einsparquote gewählt, die praktisch nur im Labor erreicht werden kann. In mehreren Publikationen wird eine maximale Einsparquote von Brennwerttechnik oder für eine Außenwandvolldämmung mit 25 % als Maximum angegeben.

Im Netz, aus Medienberichten und eigenen Erfahrungen als Energiewendeberater kann von einer weit geringeren Einsparquote für fossile Brennstoffe ausgegangen werden.

Ob die Sanierungsquote 10 % oder 40 % bei einer klassischen Energieberatung beträgt ist zweitrangig. Denn in jedem Fall muss oft jahrelang noch Öl / Gas bezogen werden. Entsprechend wird die Umwelt weiter mit CO2 belastet.

Die einzige Möglichkeit tatsächlich CO2-frei zu heizen und damit optimalen Klimaschutz zu erreichen, ist:

komplett auf fossile Brennstoffe zu verzichten.

Entsprechend sollten die bestehenden Energieberatungssysteme neu organisiert und umstrukturiert werden.