Erneuerbare Heizungen sind einer der Energiewende-Stützpfeiler

 

Erneuerbare Kombinationsanlagen in einem reinen Wohngebiet im Rhein-Maingebiet

 

Die meisten Hausbesitzer, Liegenschaftsbesitzer, Endverbraucher, Energieberater, Politiker und Liegenschaftsverwalter kennen die neuen Potentiale nicht. Zudem fehlt für Energienutzer eine zentrale Anlaufstelle (vor Ort / Internet) rund um erneuerbare Energien.

Wichtigste Faktoren für eine energetische Wärmewende durch erneuerbare Kombinationstechniken sind:

  • klimarelevante Mengen an CO2-Einsparungen gegenüber klassischen Maßnahmen (noch steigerbar)
  • sofort nach Maßnahmenende unabhängig von Öl / Gas
  • hohe Gesamteinsparquote, ebenfalls klimarelevant
  • trotz nominal höhere Investitionskosten vertretbare Amortisationszeiten
  • nach der Sanierung dauerhaft niedrige Energiekosten - bei hoher Wirtschaftlichkeit.

 

Im Bild wurde eine kombinierte erneuerbare Heizungsanlage eingebaut.

Wenn dieser Hausbesitzer (in einer hessischen Industriestadt im Rhein-Main-Gebiet - mitten in einem Wohngebiet) auf klassische Energieberater gehört hätte, würde jetzt eine dicke Außenwanddämmung an der Fassade hängen, ein Gasbrennwertkessel weiter CO2 produzieren und eventuell wären noch die Fenster ausgetauscht worden.

Doch hier war ein Energiewende-Berater vor Ort. Im Sanierungsplan wurde die Außenwanddämmung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, wenn sowieso ein neuer Putz aufgebracht werden sollte. Es wird später ein ökologisch vertretbarer Wärmedämmputz eingesetzt.

Die Photovoltaikanlage dämmt besonders im Sommer das obere Geschoß, welches sich im Sommer nicht mehr extrem aufheizt. Unter Umständen reicht dann auch ein Teppichboden für die gesetzlich vorgeschriebene Dämmung der oberen Geschoßdecke.

Durch das Luftpolster zwischen Dachziegel und der grundsätzlich warmen Rückseite der Module, tritt im Winter ebenfalls ein Dämmeffekt ein. 

 

In der Beispielsrechnung entstehen hohe Einsparungen durch die erneuerbare Kombianlage:

  • Energieunabhängigkeit durch eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher: 70 % = 840 €
  • Heizungskosten einsparen durch 100 % Ersatz von der Ölheizung = 2.000 €
  • Wird eine Luftwärmepumpe (auch warmes Abwasser ist möglich) mit einem Wärmepufferspeicher eingebaut, durch eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher ergänzt, und alles durch einen Energiemanager gesteuert, liegt die Amortisationszeit unter 12 Jahre. Trotz nominal doppelter Investitionskosten als die klassischen Einsparmethoden, halbiert sich die Amortisationszeit.
  • Die Wärmepumpe vom Durchschnittshaus ist auf extremes Stromsparen ausgelegt und bezieht in der Heizperiode nur noch 1.500 kWh aus dem Stromnetz.

 

Durch einen Wärmepumpenstromtarif anfallende Kosten von 324 € müssen als neuen Winterstrom zu den eingesparten Kosten dazugerechnet werden.

Die Formel für die gesparten €-Werte von 2.516 € ist:

alte Energiekosten von 3.200 € minus neue Energiekosten 684 €

 

Hinweis: die Kombination Wärmepumpe mit Photovoltaikunterstützung, Strom- und Wärmespeicher sowie einer intelligenten Steuerung, wurde am 24. Mai 2018 in der Fernsehsendung „Alle Wetter“ vom Hessischen Rundfunk als wichtiges Element der Wärmeenergiewende vorgestellt.

 

Fazit:

  • hohe Stromeinsparung
  • komplette Brennstoffeinsparung für alle Zeiten
  • nie wieder Öl / Gasbezug
  • kein Ausstoß von klimaschädlichem CO2 bei den Heizungen
  • mindestens 50 % weniger CO2-Ausstoss vom Hausstrom durch die Photovoltaikanlage
  • ca. 11 Tonnen CO2-Einsparungen nach der energetischen Sanierung mit erneuerbaren Kombitechniken
  • wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Maßnahmen
  • Solarthermie oder Wärmepumpen decken den Warmwasser- und Heizungsbedarf zu hohen Prozentanteilen
  • Sanierungsreihenfolge wird nach wirtschaftlichen / baulichen Notwendigkeiten und idealer Wirtschaftlichkeit aufgestellt
  • hohe Einsparungen und kurzen Amortisationszeiten trotz hoher Investitionskosten.

 

Die finanzielle Einsparung ist genauso beeindruckend wie die erreiche Erfolgsquote, komplette Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und hohe Wirtschaftlichkeitswerte, trotz doppelter Investitionskosten.

Dies ist besonders wichtig, bei Kreditanfragen. Solche hoch wirtschaftlichen Anlagen sind auch außerhalb von Wohngebäuden finanzierbar, beispielsweise über Crowdfunding und/oder Energiegenossenschaften.

Durch erneuerbare Energien entstehen hohe Erfolgsquoten. Eine Preisparität entsteht bei normaler Preisentwicklung nicht vor dem Ende der Betriebslebensdauer der Hauptkomponenten, bzw. weit nach dem Erreichen der Amortisationszeit.

Durch angepasste und sinnvolle Dämmungsmaßnahmen, einen späteren hydraulischen Abgleich und neue Energieerzeugungskomponenten, beispielsweise Photovoltaikmodule mit doppelter Leistung, sinkt der Fremdenergieanteil mittelfristig nochmals.

Es sollte aber darauf geachtet werden, dass Neu-Investitionen nicht die Wirtschaftlichkeit in Frage stellen.

Aus Gründern der Versorgungssicherheit ist eine energetische Unabhängigkeit von 100 % nicht empfehlenswert. Eine Ausnahme sind echte Inselanlagen.